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Gut vorbereitet auf Ihre Anästhesie

Je besser Sie informiert sind, desto angenehmer und sicherer wird Ihr Aufenthalt bei uns sein. Wir helfen Ihnen mit wenigen Regeln, sich richtig zu verhalten.

Zu Ihrer Sicherheit: Verhaltensregeln vor der Anästhesie

Bitte helfen Sie mit, vermeidbare Zwischenfälle auszuschliessen, indem Sie folgende Verhaltensregeln beachten:

  • Sechs Stunden vor der Anästhesie nichts mehr essen. (Der Magen soll vor einer Anästhesie leer sein)
  • Zwei Stunden vor der Anästhesie nichts mehr trinken. (Ausnahme: Verordnete Medikamente mit einem Schluck Wasser)
  • Am Anästhesietag auch nicht mehr rauchen. Bitte schminken Sie sich ab (Make-up, Nagellack, etc.) und lassen Sie alle leicht abnehmbaren Schmuckstücke (zum Beispiel Ohrringe, Fingerringe, Halsketten, Piercings) auf der Station.
  • Kontaktlinsen dürfen nicht in den OP bzw. Untersuchungsraum genommen werden, ausgenommen Brillen bei starker Fehlsichtigkeit.
  • Lassen Sie gegebenenfalls Zahnteile (Zahnprothesen), künstliche Haarteile (Perücken) sowie andere Prothesen auf der Station zurück. Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem Anästhesiearzt möglich.
  • Falls Sie am Morgen des Operationstages noch eigene Medikamente einnehmen sollten, besprechen Sie dies mit Ihrem Anästhesiearzt.

Die präoperative Anästhesiesprechstunde (PAS)

Die präoperative Anästhesiesprechstunde dient der zentralen Prämedikation (Vorbereitungsgespräch zwischen Patient und Anästhesiearzt) von ambulanten, tagesstationären und stationären Patienten.

 

Ist bei Ihnen ein ambulanter Eingriff vorgesehen, so werden Sie etwa 1 bis 3 Wochen vor dem Operationstermin zu diesem Vorbereitungsgespräch aufgeboten. Möglicherweise erhalten Sie direkt nach der ambulanten Untersuchung beim Operateur einen Termin in der PAS. Zuständig dafür ist die Sekretärin des Ambulatoriums.

 

Möglicherweise werden Sie auch als stationärer Patient am Vortag, eventuell auch früher, in die PAS aufgeboten. Zuständig für den reibungslosen Ablauf ist Ihre betreuende Pflegeperson. Sie wird bei Bedarf auch eine Begleitung für Sie für den Weg in die PAS organisieren.

 

Das Ziel der Prämedikation in der PAS ist es, Ihren Gesundheitszustand festzustellen und die Narkosetechnik mit Ihnen zusammen festzulegen. Möglicherweise sind noch weitere Untersuchungen notwendig, die entweder im Spital (direkt in der PAS oder auf der Station) oder bei Ihrem Hausarzt durchgeführt werden.

 

Verschlechtert sich Ihr Gesundheitszustand in diesen 1 bis 3 Wochen (z.B. Grippe, starke Erkältung, usw.), so orientieren Sie bitte rechtzeitig die PAS oder das entsprechende Ambulatorium um neu disponieren zu können.

Der Ablauf vor der Anästhesie

Der Ablauf vor der Anästhesie

Am Vorabend und/oder am Tag der Operation oder Untersuchung bekommen Sie Medikamente verordnet, deren Wirkung speziell auf Ihre Situation abgestimmt ist. Die Medikamente werden noch auf der Station eingenommen. Sie können beruhigend und/oder schmerzlindernd wirken.

1: Herztätigkeit

2: Blutdruck

3: Infusion

4: Sauerstoff

 

Die Betreuung unmittelbar nach der Operation

Nach Abschluss der Anästhesie werden Sie in der Regel für 30 bis 60 Minuten in einen Aufwachraum gebracht, der sich im oder in unmittelbarer Nähe des Operationstraktes befindet. Unter Aufsicht von speziell ausgebildetem Fachpflegepersonal werden Sie hier überwacht und weiter betreut. Noch vorhandene Schmerzen, die Übelkeit, das Erbrechen oder sonstige Probleme (zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Harnverhaltung, usw.) werden hier behandelt.

 

Die Dauer des Aufenthaltes im Aufwachraum richtet sich nach der Grösse des Eingriffes, nach Ihren Begleiterkrankungen und Ihrem aktuellen Gesundheitszustand.

 

Bei schweren Vorerkrankungen und/oder nach ausgedehnten Operationen werden Sie auf die Intensivstation gebracht. Sollte es nötig sein, werden Sie bis zur endgültigen Stabilisierung Ihrer lebenswichtigen Funktionen (Herz, Kreislauf, Atmung, Wärmehaushalt, usw.) noch im Schlaf gehalten und durch einen Respirator nachbeatmet.

Servicespalte

Kantonsspital St.Gallen

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Rettungs- und Schmerzmedizin
Rorschacher Strasse 95
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Telefon +41 71 494 15 02